... den Klassiker: Meiern!

Meiern ist eine ganzheitliche Gruppentherapie, die auch bei schwerwiegenden Krankheitsbildern zur Anwendung kommen kann.
Alles, was gebraucht wird ist ein Würfelbecher mit zwei Würfeln, ein Bierdeckel und natürlich Patienten. Optimalerweise wird "Maiern" in Gruppen von 3 bis 6 Erkrankten durchgeführt. Und das Beste ist: es braucht kein medizinisches Fachpersonal.
Es wird reihum verdeckt gewürfelt - der "Kränckste" beginnt.
Die höhere Zahl der beiden Würfel ist die Zehnerziffer, die niedrigere Zahl die Einerziffer. Zwei gleiche Zahlen sind ein Pasch und im Wert höher als die normalen Zahlen. Noch höher als die Päsche ist der „Meier“, bestehend aus einer 1 und einer 2.
Es muss immer muss immer mindestens die gleiche Zahl gewürfelt werden, wie der Vordermann.
Sollte ein Patient einmal zu wenig Augen gewürfelt haben, kann er entweder die sofortige Behandlung verlangen (z.B. Minni-Ampulle, Stärkungsschluck, oder Vergleichbares) oder er gibt die Würfel sofort weiter und lügt den Nachfolger an. Deckt dieser dann die Würfel auf und es wurden zu wenig Augen gewürfelt, folgt auch die sofortige Behandlung. Sind genügend Augen gewürfelt, so ist der "Aufdecker" zu medikamentieren.
Wird ein Meier aufgedeckt, so erfolgt die doppelte Behandlung. Die einfache Dosis wird fällig bei einem "geglaubten" Meier.
Nach jeder Behandlung startet der Therapierte von neuem. Der niedrigste Wurf ist der sog. Ostzonen-Maier mit 3 und 1 als Würfelaugen.